Mit InsideVerticals verbinde ich journalistische Erfahrung, Social-Media-Gespür und einen deutschen Blick auf ein Format, das international gerade rasant wächst: Vertical Dramas. Mich interessiert nicht nur, was erzählt wird, sondern auch warum bestimmte Tropes, Figuren und Konflikte uns so schnell packen. Warum bleibt ein Micromoment hängen? Warum reicht manchmal eine 90-Sekunden-Folge, um emotional komplett drin zu sein? Und was sagt das alles über Rollenbilder, Sehgewohnheiten und Communitys aus?
Geschichten begleiten mich schon lange, beruflich und privat. Im Entertainment- und Convention-Bereich habe ich erlebt, wie stark Fans, Communitys und direkte Ansprache Inhalte tragen können. Als Chefredakteurin und Pressesprecherin habe ich Interviews geführt, Themen geplant, Medienarbeit begleitet und gelernt, wie man Inhalte so erzählt, dass sie Menschen wirklich erreichen. Dazu kommt meine Erfahrung im Social-Media-Bereich mit deutschsprachigen Zielgruppen: Was funktioniert? Was löst Resonanz aus? Und was bleibt hängen?
Auch mein fachlicher Hintergrund aus den Erziehungswissenschaften und meine Weiterbildung als Fachkraft für Autismus prägen meinen Blick auf Geschichten. Ich achte darauf, wie Figuren erzählt werden, welche Rollenbilder transportiert werden und wie unterschiedlich Menschen Inhalte wahrnehmen.
Neben InsideVerticals schreibe ich aktuell an einem Roman mit neurodiversen Charakteren — weil ich davon überzeugt bin, dass gute Geschichten mehr können als nur unterhalten. Sie können sichtbar machen, was oft übersehen wird.
Mit InsideVerticals schaue ich auf die Geschichten, Creator*innen, Plattformen und Chancen hinter dem Short-Drama-Boom: verständlich für Fans, spannend für die Branche und relevant für alle, die den deutschen Markt besser verstehen möchten.
